how to become a machine

// Isabel Paehr

In how to become a machine beschäftige ich mich als Vertreterin der Firma RoboLove Corp mit zeitgenössischen und zukünftigen RoboterInnen, Mensch-Maschine-Schnittstellen/Oberfächen und (user-) Mitbestimmung.

Das Printprodukt enthält sowohl erklärende Texte zu Grundbegriffen der Robotik, Texte und Bilder zu bekannten humanoiden RoboterInnen, Kurzgeschichten des Verlags new books inc, ein Interview mit der japanischen Kritikerin FemRobo und kritische Texte wie Wer liest. Letzterer stellt die Frage, wer die Leserin liest, während sie liest und untersucht Bots, die das Verhalten von UserInnen auswerten, um auf Partnervermittlungs-Seiten Menschen zu imitieren, Nachrichten zu veröffentlichen oder zu twittern.

LeserInnen ist es möglich, über einen Fragebogen mit der Firma Robography in Kontakt zu treten und sich eine Biographie für ihre_n zukünftigen RoboterIn generieren zu lassen.

Die Publikation umfasst 28 Seiten und enthält sowohl Texte als auch visuelle Materialien. How to become a machine soll als Werbebroschüre für RoboLove Corp eingesetzt werden und kann auf Twitter unter @RoboLove_Corp @RoboLove_Corp weiterverfolgt werden.



how to become a machine wird mit den Publikationen Objects are closer than they appear von Freya Chakour und Position 1 von Ida Lorbach herausgegeben. Die drei Hefte vereint das Format 19.7 x 14.1 cm, das von den drei Künstlerinnen unterschiedlich interpretiert wird.

Gemeinsames Thema ist Text als Medium für Verständigung und Missverständnisse, für Überwachung, Erinnerung und Identitätsbildung in Verbindung mit Filmbildern, wissenschaftlicher & künstlerischer Sprache, Hardware, Software und (Buch-)Raum.